Das World Wide Web veränderte die Welt
Das Entstehen des World Wide Web in den frühen 1990er Jahren durch Tim Berners-Lee war einer der entscheidendsten Momente der Menschheit. Dieser Moment ist vergleichbar mit der Entwicklung des Buchdrucks durch Gutenberg im 15. Jahrhundert.
Das World Wide Web machte es möglich, dass der Austausch von Informationen und Daten in einem einheitlichen Format, für jeden (der das Wissen hat) lesbar und schreibbar wurde. Information wurde zu einer öffentlichen Angelegenheit, verfügbar FÜR JEDEN. Das hat eine Menge verändert.
Die Demokratisierung des Wissens, die Gutenberg mit dem gedruckten Wort einleitete, fand in der Ära des World Wide Web ihre exponentielle Fortsetzung. Plötzlich waren nicht mehr nur physische Bibliotheken oder elitäre Zirkel die Hüter des Wissens. Durch die Einführung von HTML (Hypertext Markup Language), HTTP (Hypertext Transfer Protocol) und URLs (Uniform Resource Locators) schuf Berners-Lee die grundlegenden Protokolle, die eine nahtlose Verknüpfung von Dokumenten und Ressourcen ermöglichten.
Was zunächst als Werkzeug für den effizienten Datenaustausch unter Forschern am CERN gedacht war, entwickelte sich rasch zu einem globalen Phänomen. Es transformierte Kommunikation, Handel, Bildung und Politik in einem nie dagewesenen Tempo. Die Fähigkeit, auf Knopfdruck auf eine schier unendliche Menge an Informationen zuzugreifen und selbst zum Verfasser und Sender zu werden, verschob die Machtverhältnisse fundamental. Es ermöglichte die Entstehung globaler Gemeinschaften, beschleunigte Innovationen und legte den Grundstein für die digitale Wirtschaft, in der wir heute leben. Die Welt war über Nacht vernetzter, lauter und transparenter geworden.
Unvollständig - wird noch weitergeführt - Stand: 2025-12-07